Workshop "Dynamic Range Increase" - Vorbereitung

Photoshop CS 4

Was bedeutet Dynamic Range Increase (DRI)?

 

Die DRI-Technikverwendet man, um einen erhöhten Kontrastumfang bei digitalen Fotos darzustellen. Digitale Kameras haben einen geringen Kontrastumfang, so kommt es bei Einzelfotos immer wieder vor, dass einige Bildteile stark überbelichtet oder unterbelichtet sind.

 

Bei Nachtaufnahmen bietet es sich daher an, das DRI-Verfahren anzuwenden, bei dem mehrere Bilder mit einer unterschiedlichen Belichtungszeit übereinander gelegt werden.

 

Vorbereitung:

Wichtig ist, für die Belichtungsserie ein Stativ zu verwenden. Da die Bilder später übereinander gelegt werden, würde jede kleine Verwacklung zu einem unscharfen Ergebnis führen.

 

Jede Einzelaufnahme wird von mir mit dem kleinsten ISO-Wert und Blende f/11 fotografiert. Verändert wird nur die Belichtungsdauer, die in der Regel je weiterer Aufnahme verdoppelt werden sollte. Liegen die Belichtungszeiten zu weit auseinander, so kann es bei der Bearbeitung zu deutlichen Bearbeitungsspuren führen.

 

Das hellste Bild:

Das hellste Bild dient als Grundlage für die Bearbeitung. Man sollte dabei darauf achten, dass das Foto noch nach einer Nachtaufnahme aussieht. Hauswände die übernatürlich hell dargestellt werden, aber nicht überbelichtet sind, werden später auf dem Gesamtfoto zu sehen sein. Hier gilt es ein wenig zu probieren.

 

Das dunkelste Bild:

Das dunkelste Bild sollte keine Überbelichtungen mehr haben, bzw. nur noch solche Überbelichtungen, die man auch auf dem Gesamtfoto haben möchte. Mit den dunkelsten Foto sollte man es nicht übertreiben. Ein paar leichte Überbelichtungen kann ein Nachtfoto durchaus vertragen.

 

 

Ausgangsbilder: